N° 2/2025

Entgrenzt
& vermauert

Zur Psychopathologie des Politischen

12,50 €
132 Seiten 
ISSN 2943-0674

Inhalt

Editorial

Panoptikum

Frakturen der Souveränität

Die Transformationskraft des Rechts

Deutsche Verfassungsjustiz als legale Bekämpfung der rechten Opposition
von Andrea Dielle

Neue deutsche Wunschmaschinen

Staatsbürgerschaft – Impfbürgerschaft – Wahnbürgerschaft
von Magnus Klaue

Sich rüsten für die Selbstaufgabe

Über die innenpolitische Funktion der neuen deutschen Wehrhaftigkeit
von André Hintz

Das Gespräch

»Wir brauchen eine kulturelle Revolution«

Interview mit Frank Furedi über den kriselnden Liberalismus und den Stand der populistischen Revolte
von Mark Feldon & Kolja Zydatiss

Subjekte außer Form

Kränkung und Vernichtung

Zur Individualisierung politischer Gewalt
von Andreas Harstel

Selbsthass und Zerstörungslust

Palästina-Aktivismus als studentisch-queere Erweckungsbewegung
von Nico Hoppe

Triebökonomie des Antisemitismus

Zur Bedeutung des Todestriebs im israelfeindlichen Furor
von Ada Di Luca

Ein Auge nach Zion

Arendt in Jerusalem

Die jüdische Pariaexistenz und die Überschätzung des Denkens
von Marcel Matthies

Wahn und Wirklichkeit deutscher Israelpolitik

Was »universelle Lehren aus der Geschichte« in Zeiten jüdischer Selbstverteidigung anrichten
von Niklas Roth

Der Feind meines Feindes

Was die saudisch-israelischen Beziehungen über die Chance auf Normalisierung verraten
von Tayseer al-Muhammed

Verlust an Wirklichkeit

Abschaffung des Leidens?

Zu einigen normativen und politischen Untiefen kritischer Theorie
von Hendrik Wallat

Der Islam macht Schule

Das »queere Mitgefühl für Muslime« als rassismussensibler Königsmacher moslemischer Hegemonie
von Vojin Saša Vukadinović

Terror, Trauma, Projektion

Warum in Deutschland die »Aufarbeitung« von Terrorakten misslingt
von Roy Stodolka

Keine Verrisse

In Wahlgewittern

Weshalb es in Houellebecqs Unterwerfung nicht um den Islam, sondern um das Unglück der Freiheit und die Wonnen der Selbstaufgabe geht
von Thomas Hübener

Politisch verdichtet

Warum auch über politisierende Szene-Romane ein literarisches Urteil gefällt werden muss
von Ulla Dunkel

Nein und Ja

Thomas Mann war kein politischer Aktivist, sondern ein der unteilbaren Wahrheit verpflichteter Skeptiker
von Magnus Klaue

Die Kultur und die Massen

Wider den Vorrang des Subjekts

Über Kunst und materialistische Kritik
von Clemens Nachtmann

Genderassabumm, Identitäterä

Machwerk statt Kunstwerk bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik
von Otto Jägermeier

»Der Strom fließt.«

Über die künstlerische Zusammenarbeit mit Thomas Maul
von Markus Riexinger